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Neue CD der Weinviertler Mährischen Musikanten – „Alte Liebe“ Die Weinviertler
Mährischen Musikanten haben mit „Alte Liebe“ ihren zweiten Tonträger
veröffentlicht. Die Titelauswahl ist eine Rückbesinnung auf "alte
blasmusikalische Liebschaften" - es sind tschechische Schmankerl. Die Arrangements
von Gernot Kahofer und Harald Killer sind
ausgezeichnet getroffen. Interpretatorisch von höchster Güte! Die Produktion
ist ein erstes Highlight in diesem Jahr, auch unter dem Gesichtspunkt,
dass jetzt im Frühjahr 2010 noch offen ist, was an akustisch Interessantem im
Laufe des Jahres auf uns Blasmusikliebhaber zukommt. Die Einreihung auf einen
Spitzenplatz der CD-Produktionen 2010 ist jetzt schon sicher. Ausgezeichnet!
Herzlichen Glückwunsch den Musikanten! PS: Auch die erste
Tonproduktion der Weinviertler Mährischen
Musikanten „Heit` floigt
da Kidl“ begeistert in jeglicher Hinsicht. Beide
Tonträger gehören in die Sammlung ausgezeichneter Tonproduktionen des Genres
Blasmusik. Blasmusik im
Internetradio mit Gregor Steer „Zeit für Blasmusik mit
Gregor Steer“ jeden Mittwoch und Sonntag
ab 20.00 Uhr „Treffpunkt Blasmusik" jeden Sonntag 11.00-12.00
Uhr (Wiederholung: montags 8.00-9.00 Uhr) Radio Dechovka (Internetradio) – Prvni
dechovkové rádio Seit 7. Juli 2009 nonstop Blasmusik aus Tschechien – 24 Stunden
täglich. Česká dechovka – Böhmische
Blasmusik Die Webveröffentlichung von Antonin Sprinzl Insbesondere im Bereich
der traditionellen Blasmusik erfreut sich die Musik aus Böhmen und Mähren
nach wie vor größter Beliebtheit. Im deutschsprachigen Raum gibt es
allerdings nicht viel Literatur, die sich mit der Herkunft, dem Wesen und dem
Bezug zu anderen kulturellen Formen aus den Ursprungsregionen Böhmen, Mähren,
Mährisch-Schlesien und Slowakei befasst. In
tschechischer Sprache sieht das sowohl in Buchform als auch in Zeitschriften
und in Internet-Veröffentlichungen anders aus. Seit Antonin Sprinzl seine
Informatik-Kenntnisse und seine Leidenschaft, sich mit der Blasmusik seiner
Heimat zu befassen, vereint, wird der „weiße Informationsfleck“ kleiner. Antonin Sprinzl veröffentlicht auf seiner Seite „Česká dechovka –
Böhmische Blasmusik“ (www.dechovky.eu)
viel Wissenswertes und Aktuelles
zur gesamten Blasmusikszene der böhmisch-mährischen-slowakischen Blasmusik.
Diese Webseite entwickelt sich zunehmend zu einem beachtlichen Fundus für
Interessierte dieses Genre. Dank seiner tschechischen und deutschen Sprachkenntnisse
kann Antonin Sprinzl Inhalte tschechischer
Veröffentlichungen zu Blaskapellen Mährens und Böhmens oder über bekannte
Vertreter der Szene, wie z. B. dem vor Jahren verstorbenen Leiter des
Kulturhauses in Hodonin, Stanislav Pĕnčik, in`s Deutsche
übertragen. Antonin versteht, den deutschsprachigen Lesern seiner Seite einen
Einblick in die Blasmusikkultur der mährischen Slowakei zu vermitteln. Zudem
berichtet er von Musikanten/Musikantinnen, von Freundschaften und von
musikalischen Eindrücken seiner zahlreichen Konzertbesuche in
Niederösterreich, in der mährischen Slowakei, im Burgenland etc. Seit
geraumer Zeit veröffentlicht er einen Teil seiner Texte zusätzlich in
tschechischer Sprache und verbindet mit seiner Webseite Tschechen, Slowaken
und Deutschsprachige in ihrer Beschäftigung und auch Begeisterung für diese
Blasmusik. Herzlichen Dank, Antonin Sprinzl, für
diesen Einsatz in Sachen Blasmusik! Michael Klostermann
und seine Musikanten….. haben Anfang Oktober 2008
in Nürnberg ein großartiges Konzert gegeben. Dynamik und Präzision von hoher
Güte haben das Publikum, darunter nicht wenige aktive Musikanten, begeistert. Freundeskreis
Donauschwäbische Blasmusik Leider
ist es um die donauschwäbische Blasmusik sehr ruhig geworden. Umso verdienstvoller
ist die Arbeit des Freundeskreises
Donauschwäbische Blasmusik zu würdigen, der sich seit Jahren um dieses
Kulturgut annimmt. Im
vergangenen Jahr hat sich die lose Arbeitsgemeinschaft zu einem Verein mit
Eintrag im Vereinsregister entwickelt: der Freundeskreis Donauschwäbische
Blasmusik e. V. kann nun auf einer breiteren Ebene agieren bis hin zur
Förderung durch Liebhaber dieser Blasmusik-Gattung. Mitglieder des
Freundeskreises sind folgende Kapellen:
Zu
den sonstigen Aktiven gehören einige Musiker, ehemalige Kapellmeister, Komponisten,
Arrangeure und Texter, die in Fachkreisen sehr bekannt sind: Robert Rohr, Hans Paul Adamek, Richard Hummel, Sepp Teller, um nur einige
Namen zu nennen. Vor
allen Dingen sind die beiden Vorsitzenden Stephan-Heinrich Pollmann und
Richard Hummel der Motor des Vereins. Zu
den bisherigen Leistungen gehören insbesondere die Herausgabe von Tonträgern,
der Aufbau eines Noten- und Tonträgerarchivs im Kultur- und Dokumentationszentrum
der Banater Schwaben in Ulm, wo zur Zeit etwa 150
CDs und etwa 2900 Noten stehen sowie die jährliche Veranstaltung eines
Konzerttages der donauschwäbischen Blasmusik. Ganz
neu ist die CD „Schöne Erinnerungen“
mit Perlen der Donauschwäbischen Blasmusik. 70 Minuten lang wird Blasmusik
vom Feinsten geboten. Es sind 13 instrumentale Titel sowie 7 Titel mit
Gesang zu hören. Neben traditionellen Stücken handelt es sich um Schöpfungen
der Heimatkomponisten Peter Loris, Wilhelm Schweitzer, Silvester Herzog, Rudolf Reisner und Hans Streibl. Eingespielt wurden die
Werke von den Enztälern Musikanten, Hans Eichinger und seinen
Original Donau-Franken, Mathias Loris und seine
Donauschwäbischen Musikanten, den Weinbergmusikanten, der Ungarndeutschen
Heimatblaskapelle Backnang, der Original Banater Schwabenkapelle, den
Original Lennetal Musikanten sowie von Peters Schwabenmusikanten, der
Mährisch-Böhmischen Blasmusik und von
Peter Schröppel und seinen Original Schwabenländer
Musikanten. Die
CD wird zum Preis von 16,95 Euro verkauft. Interessenten können sie über den Musikservice Loske,
Ilmenauer Straße 36, 98704 Gräfinau - Angestedt, Tel/FAX 036785/50620, e-mail
msloske@aol.com zum genannten Preis
zuzüglich Versandkosten beziehen. Auch bei der Landsmannschaft der Banater
Schwaben in München kann der neue Tonträger bezogen werden. Wer
aktiv am Erhalt der donauschwäbischen Blasmusik mitwirken möchte (ob Blaskapelle
oder Person) wende sich an den Freundeskreis Donauschwäbische
Blasmusik e.V. Stephan-Heinrich Pollmann,
Marktstraße 5, D-38678 Clausthal-Zellerfeld Tel.
05323/83489, e-mail: info@donauschwäbische-blasmusik.de Auch
Fördermitglieder, die mit ihrem Scherflein die Arbeit unterstützen wollen,
sind willkommen. Diese Interessenten wenden sich ebenfalls an die vorgenannte
Adresse von Stephan-Heinrich Pollmann.
Den Aufnahmeantrag und vieles mehr finden Sie auf der Homepage des
Freundeskreises unter http://www.donauschwaebische-blasmusik.de Stephan-Heinrich Pollmann ist für die Insider der donauschwäbischen
Blasmusik schon lange kein Unbekannter mehr; hat er doch im Laufe der
vergangenen Jahre einige
sehr interessante Publikationen zur Erforschung der donauschwäbischen
Blasmusik erarbeitet. Wer
sein Wissen zur Blasmusik der Donauschwaben erweitern will wende sich direkt
an Herrn Pollmann. Mitglieder
des Freundeskreises Donauschwäbische Blasmusik e.V. erhalten jährlich das
Mitteilungsblatt „Donauschwäbische Blasmusikinfos“. Die neueste Ausgabe vom
März 2006 umfasst 42 Seiten und ist randvoll mit Informationen zu
Blaskapellen und zur Tätigkeit des Freundeskreises. Außerdem enthalten die
Blasmusikinfos Auszüge einer Arbeit des Musikers Harald Sandmann zum Thema Geschichte und Entwicklung der
Donauschwäbischen Blasmusik. Die Dunajská kapela aus Bratislava Europameister der Blasmusik 2004 Die Dunajská kapela ist eine
professionelle Blaskapelle, die im Jahr 2004 entstanden ist. Sie hat im
Gründungsjahr in Bojnice die Europameisterschaft
der böhmisch-mährisch-slowakischen Blasmusik in der Profiklasse gewonnen. Nun
hat die Kapelle ihren ersten Tonträger eingespielt („Donau Blaskapelle –
Europameister 2004“), der 15 interessante Titel, vorwiegend solistischer
Natur enthält. Die Aufnahmen zeigen die hohe Interpretationsqualität der
einzelnen Musiker aus Bratislava und Umgebung. Die empfehlenswerte CD
erhalten Sie direkt von der Dunajská kapela: Donau Blaskapelle Bebravská 2 821 07 Bratislava SLOWAKEI Tel. 00421/ 905 564638 Die folgende Information wurde inhaltlich von einer Veröffentlichung
der Dunajska kapela
übernommen: Die Dunajská kapela aus Bratislava ist eine
professionelle Blasmusikkapelle, die im Jahr 2004 entstanden ist. Die
Mehrheit ihrer Mitglieder sind auch Mitglieder im Slowakischen
Repräsentationsorchester der Slowakischen Republik, der Militärmusik
Bratislava. Die meisten Solisten der Dunajská kapela wirken gleichzeitig auch
als erstrangige Solisten in bekannten Blaskapellen in Mähren. Es sind
Absolventen slowakischer und mährischer Konservatorien, die etwas gemeinsam
haben – die Liebe zur guten Blasmusik. Deshalb haben sich 13 junge, für Blasmusik begeisterte Musikanten, im
März 2004 zusammengeschlossen um eine neue Blaskapelle zu gründen. Das
Repertoire dieser Kapelle ist vor allem durch die slowakischen und mährischen
Folklore und Traditionen in der Blasmusik aus dieser Umgebung beeinflusst. Da
die Kapelle ohne Sänger auftritt, liegt der Schwerpunkt ihres Repertoires bei
virtuosen solistischen Musikstücken für verschiedene Kombinationen von
Soloinstrumenten. In ihrem Repertoire sind Stücke renommierter Komponisten
wie Z. Gursky, M.R.Prochazka,
A.Hudec und auch Stücke von jungen slowakischen
Komponisten wie Peter Burica, Libor
Zalesnak und Jozef Balaz. Die Dunajská kapela spielt aber auch eigene
Stücke, da mehrere Mitglieder für die Kapelle maßgeschneiderte Musikstücke
komponieren. Die Dunajská kapela arbeitet eng mit
Adam Hudec zusammen, dem bekannten und anerkannten
Fachmann auf dem Gebiet der Blasmusik. Der Kapellmeister und künstlerische
Leiter der Dunajská kapela ist der
Flügelhornist Fero Becka. In der sehr kurzen Zeit ihrer Existenz erreichte die Dunajská kapela einen sehr großen Erfolg:
Im September 2004 hat sie an der Europameisterschaft der böhmisch-mährisch-slowakischen
Blasmusik in Bojnice (Slowakei) teilgenommen. In
der Konkurrenz von 24 ausgezeichneten Blaskapellen aus ganz Europa hat sie
den Titel „Europameister 2004“ der Profiklasse gewonnen (2000: DH Gloria,
2001: De Waalkant Musikanten, 2002: Blech &
Brass Banda, 2003: Vlado
Kumpan und seine Musikanten). Das motiviert die Mitglieder der Dunajská kapela, Blasmusik auf
professioneller Ebene zu machen. Das Ziel ist präzise Interpretation
anspruchsvoller Solostücke und das Verbreiten guter Laune beim Hören
hochwertiger Blasmusik. Tonträger: Eingetroffen………………neue Tonträger In dieser Rubrik wird seit
Beginn des Jahres 2004 über aktuelle Tonträger berichtet. Dass nicht alle
Neuerscheinungen hier aufgeführt werden und nicht jeder genannte Tonträger ausführlich
besprochen wird ist keine Wertung. Die Internet-Seiten www.blasmusikbuero.de entstehen in
meiner Freizeit und es gibt genügend Wünsche, unter anderem auch diese
Nachrichtenseite aktueller und umfangreicher zu gestalten, jedoch: das
Zeitbudget ist begrenzt. Über die unter Links vernetzten
Web-Seiten von Kapellen, Orchestern, Gruppen, Verlegern, Organisationen usw.
erhalten Sie im Internet viele Informationen zu neu erschienenen Tonträgern,
nicht zu vergessen die Fachzeitschriften und das Medium Rundfunk, die über
Tonträger-Veröffentlichungen berichten und als wichtigste Informationsquelle
dient immer noch das persönliche Gespräch mit Musikern, Verlegern usw. Nachdem die Blas- und
Bläsermusik im Tonträger-Handel leider nur ein Nischen-Dasein fristet und in
vielen Geschäften fast oder ganz vernachlässigt wird ist eine sichere
Bezugsquelle, sich direkt an die Musikgruppen zu wenden. Sie erreichen diese
Musikgruppen über ihre Internet-Seiten (zu den einzelnen homepages
führen Sie die Verzeichnisse Links
). Nach längerer Pause folgt
nun ein Neueintrag über die Kesselring Musikanten. Jürgen Enser Die Kesselring Musikanten, Leitung Jochen
Münz Ihre erste
Audio-Veröffentlichung stellen die Kesselring
Musikanten in Form einer „kleinen CD“ vor. Unter dem Titel
„Heimatgedanken“ haben die Musikerinnen und Musiker sechs Titel bei Matthias Gronert
eingespielt. Fein und handverlesen hat ihr musikalischer Leiter, Jochen Münz, die Autorenauswahl vorgenommen. Der Interpretationsstil
zeigt die starke Orientierung am Originalwerk, ohne je die
„Original-Kapellen“ zu kopieren. Wohltuend: nicht spektakulär oder aufgesetzt
sondern im Sinne der Herkunft der gespielten Literatur wird interpretiert,
mit Seele und Verständnis für das Werk gespielt. Spannend und dynamisch sind
die Darbietungen, luftig ist das Klangbild. Ihr hohes Können als Amateure
zeigen alle Register, doch besonders zu erwähnen sind meines Erachtens die
Akteure des hohen Blechs durch ihr bravouröses Spiel. Respekt! Und: anhören! www.kesselring-musikanten.de Toni Scholl & Polizeimusikkorps Baden-Württemberg Böhmische Walzer und
Polkas sind im süddeutschen Raum und in den Alpenländern Österreich und
Schweiz derzeit viel zu hören - meist in kleinen Besetzungen. Selten hingegen
nehmen sich größere Orchester der traditionellen tschechischen Literatur an.
Einen guten Griff unternahm der in der Blasmusik-Szene wohlbekannte
Musikverlag von Siegfried Rundel mit Aufnahmen des
Polizeimusikkorps Baden-Württemberg unter der Leitung von Toni Scholl. Unter
dem Titel „Mein Glücksstern“ spielten die Schwaben vorwiegend Polkas ein,
dass dem Freund großer Besetzungsmusik angesichts der Komponisten,
Titelauswahl und Interpretationskunst das Ganze auf der Zunge zergeht. Neben
den „Böblingern“ sind noch das Polizeiorchester Ostrava
unter der Leitung von Jiři Čaňo und
das legendäre Zentralorchester der Tschechischen Armee unter der Leitung des
ebenso legendären Karel Bělohoubek zu hören.
Miroslav Procházka, František
Maňas, Rudolf Štrubl,
Freek Mestrini, Siegfried
Rundel, Metoděj Prajka und Antonin Žaveček
sind die hochkarätigen Autoren der dargebotenen Musikstücke. Dann die
Überraschung beim Opening: die Titelmelodie „Mein
Glücksstern“ entspricht feinster tschechischer Traditionsmusik - und kommt
aus dem Hause Rundel. Stefan Rundel
ist der Autor, dem man von dieser Stelle zurufen darf: Glückwunsch, Stefan
und weiter so! Seinen Beitrag leistet
auch Franz Gerstbrein mit sehr gelungenen
Bearbeitungen. Hier einige Anspieltipps: „Der Märchenwalzer - V Pohadče“ von Metoděj Prajka. Ausgezeichnet wie das Polizeimusikkorps diesen
wunderbaren Walzer intoniert; ebenso die südmährische Tondovi-Polka
und die bereits erwähnte Polka „Mein Glücksstern“. Das Polizeimusikkorps
Baden-Württemberg hat weitere ausgezeichnete Einspielungen unter der Leitung von Toni Scholl veröffentlicht: Die CD „Jazz-Inspiration“
ist etwas für musikalische Feinschmecker geworden. Besonders
herausragend und damit Anspieltipps sind die spanische Ouvertüre
„Alcazar“ sowie „Begegnung“, ein Solo für 1 - 3 Alphörner von Kurt Gäble. Solche Tonträger wünschen wir uns noch mehr vom
Polizeimusikkorps Baden-Württemberg! Ein weiterer Volltreffer
gelang dem Orchester mit dem Märchen-Musical für Blasorchester, Kinderchor,
Solosängern und Erzähler „Freude“. Der
Text stammt von Paul Nagler, die Musik von Kurt Gäble. Auch diese CD erschien wie die vorhergehend
besprochenen Tonträger aus dem Musikverlag Rundel.
Nachdem in einigen Fachzeitschriften für Blas- und Bläsermusik sehr positive
Kritiken zu dieser Einspielung veröffentlicht worden sind möchte ich hier nur
noch grundsätzlich auf dieses Werk hinweisen. Ebenfalls im Musikverlag Rundel ist die CD „Spirit of
Music“ erschienen. Auch hier darf ich einige herausragende Titel als
Anspieltipps nennen: die Opening Fanfare von Franz Gerstbrein mit der Bezeichnung „Musica Alterna“,
das Lied „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“, gesungen von Sandra
Kozlik und „Il Signore“, einem Canto religioso von Kees Vlak. Allen Musikliebhabern, die
Gefallen an sehr gut gemachter Blasmusik finden, sind diese Tonträger von Toni
Scholl und dem Polizeimusikkorps Baden-Württemberg sehr zu empfehlen. neue CD: Josef
Konečny und seine Šestka
(Josefskapelle) Wer Josef Konečny aus Hodonin zum ersten Mal trifft, kann sich kaum vorstellen,
dass dieser liebenswürdige und bescheiden auftretende ausgezeichnete Musiker
der in Blasmusikkreisen „berühmte“ Autor vieler „Ohrwürmer“ aus Südmähren
ist. Nun hat er mit seinen fünf Kollegen wieder ein Schmankerl vorgelegt. Vor
allen Dingen jüngere und ältere Kompositionen aus seiner Feder sind es, die
auf CD „gebrannt“ sind. Zart und einfühlsam dargeboten, hervorragend
gespielt, nicht aufreizend und mit hohem Tempo sondern so, wie wohl einst in
Mähren Volksblasmusik gespielt wurde. Es bedarf keiner weiteren Worte – hören und genießen Sie was Josef Konečny, Petr Křivánek, Jiři Pimek,
Cyril Veverka, Josef Kůřil
und Josef Pospišil
im Tonstudio von Jaromir Rajchman zum Besten
gegeben haben! Die neue CD hat – wie bisher auch schon üblich – keinen
eigenen Titel erhalten, doch sie ist leicht erkennbar am Foto auf der
Titelseite mit der Abbildung aller Musiker (JK 0007-2431). CD „Runde 3“ -
Tschecharanka Bereits ihre „Dritte“
haben vor kurzem junge Musiker aus dem Burgenland aufgenommen. „Tschecharanka“
nennen die Blasmusikbegeisterten ihre Gruppe, die sich inzwischen einen guten
Namen in der Szene der böhmisch-mährischen Blasmusik gemacht hat. Ein gutes Händchen haben
die Tschecharanka-Musiker bei der Titelauswahl
bewiesen: Mit dem slowakischen Marsch „Die Mädchen aus Lanžhot“,
einer Schöpfung des Erfolgs- und Volkskomponisten Metodej
Prajka, beginnt das Konzert und es reihen sich
„Perlen“ ein, wie die „Jubilejni-Polka“ von
Zdeněk Gursky, die Boužovska-Polka
von Antonin Žvaček, das im Verlag Klarus von Klaus Rustler
erschienene Arrangement der
Volksweise „Dudačka“, bearbeitet von Miroslav Kolstrunk jun. Kompositionen von Josef Konečny sind zu hören wie auch der ABBA-Titel „Arrival“ in der Bearbeitung von Zdeněk Gursky. Ein Wiederhören gibt es mit einem alten
böhmischen Klassiker, der Erinnerungen an die Jugendzeit weckt: „Karličku muj“ aus der
Feder von Josef Poncar. Aus den Reihen der Tschecharanka-Musiker versucht sich der Tenor Thomas Zsivkovits
als Autor – mit gutem Erfolg, wie seine „Lana“– Polka zeigt. Nun, wie spielen die
jungen Burgenländer auf? Mit Spielwitz, Biss, Begeisterung, hohem Tempo
(manchmal auch des „Guten“ zuviel, wie bei der Mistřinska-Polka), technisch mit beachtlicher Reife – sehr
kurzweilig. Mir hat das mehrmalige Anhören der CD jedes Mal sehr viel
Hörfreude bereitet. Das schönste Kompliment für die Tschecharanka dürfte meines Erachtens sein: die
Musiker verstehen es, ihre Spielweise überzeugend nahe an das Klangbild der
Blaskapellen aus der mährischen Slowakei heranzuführen. Dazu gehört nicht nur
versiertes Können sondern auch großes Einfühlungsvermögen in die musikalische
Volkskunst. CD „Vertrauen“
– Blasorchester Heribert Raich Auf der neuen CD
„Vertrauen“ spielt Heribert Raich mit seinem
Blasorchester neunzehn Titel guter Blasmusikliteratur ein, vor allen Dingen
aus Österreich, der Slowakei und aus Tschechien. Hier einige Anspieltipps:
„In d`Nocht einischaun“,
eine sehr schöne Idylle für Flügelhorn mit Orchester von Ludwig Egger, „Mit
Herz und Verstand“, ein sehr hörenswerter Marsch von Heribert Raich, den er Wolfgang Suppan,
dem unermüdlich für die Blas- und Bläsermusik Wirkenden, gewidmet hat, die „Kolinpolka“ von František Kmoch und ein Schmankerl von Adam Hudec
für Flügelhorn und Tenor mit Orchester, die Konzertpolka „Unsere schwarze
Amsel“. Sehr hörenswert! Mit der gelungenen
Eigenproduktion hat sich Heribert Raich, ein
Urgestein der Blasmusik, der seit Jahrzehnten als Komponist, Dirigent,
Musiker und Verleger wirkt, zu seinem 65. Geburts-tag
sowie zur Ernennung zum Professor durch den Österreichischen
Bundespräsidenten selbst ein Geschenk gemacht. Darüber hinaus konnte Heribert
Raich das 45jährige Bestehen seines
Adler-Musikverlages und das 30-Jährige seiner ATP-Tonträgerproduktion feiern.
CD „Festzeit“
– Blaskapelle Makos Die Blaskapelle Makos hat im vergangenen
Jahr einen neuen Tonträger veröffentlicht. Nach einem sehr schönen Beginn mit
dem Kirchtag-Marsch von Franz Xaver Holzhauser
fasziniert der Klarinetten-Csardas in der Arrangement-Fassung von Karel Bělohoubek. Der Solist Bernhard Pfaffelmaier
zeigt mit diesem Csardas sein virtuoses Können. Zwei sehr schöne
Kompositionen hat Hans Steiner mit dem „Marzer Bachl“ und dem Titel „Im Wulkatal“
beigetragen. Dann die „Festzeit-Polka“, ein richtig fetziger „Makos“ in Komposition
und Darbietung. Noch zwei besondere Anspieltipps: die „Hühner-Polka“ von F. Jvraček und eine Erinnerung zurück an gute alte
Blasmusikzeiten mit dem „Jugendzauber“ von Antonin Borovička.
Es bereitet sehr viel
Spaß, das Ensemble von Hans Makos
so lebendig und frisch spielen zu hören. Bravo für die Titelauswahl und die
Interpretationen Hans Makos &
Musiker und Thomas Hofstädter
für die gute Aufnahmetechnik! CD „Jazz
Inspiration“ – Toni Scholl Toni Scholl und das Polizeimusikkorps
Baden-Württemberg zeigen sich auf
ihrer neuen CD von ihrer swingenden und solistischen Seite und – gleich
vorneweg gesagt – auch von ihrer
allerbesten musikalischen Seite. Mit der spanischen Ouvertüre „Alcazar“
versetzen die Musiker den Hörer atmosphärisch eindrucksvoll in das
südwestliche Europa. Feinsten Big-Band-Swing gibt es dann mit den Jazz
Inspirationen von Manfred Schneider zu erleben. Im darauffolgenden
„Present of Love“ ist Toni Scholl als Solist zu
hören. Ausgezeichnet! Leichte
Kost gibt es mit dem Medley „Golden Swing Time“ zu hören: von „Hello Dolly“ bis „In der Straße wohnst du“. Weitere
Anspieltipps: „The Great Pretender“
und „Begegnung“ von Kurt Gäble (ein Solo für drei
Alphörner – und wer Toni Scholl
kennt, weiß, dass er zu den ganz vorzüglichen Alphornbläsern gehört). Weitere
interessante Titel sind zu hören bis zum Schluss mit herrlichem
Big-Band-Swing das altvertraute „La Mer“ das Konzert beendet. Sehr empfehlenswert! CD „Zaspala nevěsta“ - DH Mistřiňanka Wer die südmährische Blaskapelle Mistřiňanka
von Antonin Pavluš
schon seit vielen Jahren kennt wird seit geraumer Zeit feststellen, dass sich
das Ensemble in einem zweiten musikalischen Frühling befindet. Nun ist
bereits die dritte CD in Folge erschienen, über die man nur des Lobes voll
sein kann. Im Mai 2004 gingen die
Musiker in das eigene Studio – mit vollem Erfolg, wie sich zeigt.
Titelauswahl, Bearbeitungen, instrumentale und gesangliche Darbietungen,
Studiotechnik – rundum passt alles bestens. Den Freunden exzellenter
mährischer Blasmusik steht ein Hörgenuss bevor. Die CD „Zaspala
nevěsta“ gehört in die CD-Sammlung der
Blasmusikliebhaber. Ein paar Anspieltipps: „Za kovárnou“, „Lasko, bože, lásko“, „Jednej céry mamka, „Pro milů“, „Si moja
milá“. Weiter so, Mistřiňanka
und Antonin Pavluš! CD „Auf den
Spuren von Ernst Mosch“ – Ernst Hutter Wir sind
Vollblutmusikanten - heißt es in einem neuen Polkalied von Ernst Hutter; ja, das sind sie, Vollblutmusikanten, diese Egerländer Musikanten unter der Leitung von Ernst Hutter.
Auf ihrer neuesten CD beweisen sie es wieder. Sie gehen dort auf
Spurensuche und finden in einem gut zusammengestellten Medley viel Vertrautes
von Ernst Mosch:
„Der Egerländer Musikantenmarsch“, der „Böhmische
Wind“ und „Bis bald auf Wiedersehen“, Vertrautes und von Vielen heiß
geliebtes aus der Feder dieser außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeit.
Vertrautes, mit der eine ganze Generation aufwuchs. Daneben Titel aus den
letzten beiden Jahrzehnten des interpretatorischen Schaffens von Ernst Mosch: „Der Weg zurück“, „Tausend Sterne“, „Goldene
Musik“ (eine Symbiose ohne gleichen: der Komponist Jaroslav Škabrada und der Vollblutmusiker Ernst Mosch“) und
„Starparade“. Die Gesangstitel zeigen die gute Interpretationsfähigkeit von Katharina Praher
und Nick Loris. Frank Pleyer, viele Jahre lang erstklassiger Arrangeur von
Ernst Mosch und jetzt auch von Ernst Hutter beweist wieder einmal ein zartes Händchen für
kultivierte Trios in Märschen: „Hohe Tatra“ – oder der „Pleyer-Marsch“,
wie Ernst Hutter und seine Musiker den Titel
nennen. Neues muss unbedingt auch
kommen, gehört es zu jeder Weiterentwicklung, zum Leben schlechthin. Und so
sind die Egerländer Musikanten immer wieder fündig,
was neue Kompositionen – vorwiegend aus den eigenen Reihen – anbelangt. Ernst
Hutter und Nick Loris haben
diesmal dazu beigetragen. Und das Flügelhornregister zelebriert einen
wunderbaren „Böhmischen Musikantenball“. Für die „Musiker“ sind
besondere Anspieltipps die beiden Solo-Stücke. Einerseits zeigt Thomas Vogel bravourös auf der
Trompete, wie wundervoll die Welt ist (What a wonderful world“) und dann
schafft Anton Hollich
ein absolutes Sahnehäubchen. Genial in Technik und Betonung intoniert Hollich ein „Hora Staccato“,
dass der Schreiber dieser Zeilen gar nicht mehr aus dem Schwärmen
herauskommt. Das ist musikalische Zauberkunst, begleitet von einem bestens
aufspielenden Orchester. Für eine gute
Mikrophon-Aufstellung, eine gelungene Abmischung und das wirksame Einfangen
der Dateien hat Gerd Puchelt in bewährter Routine gesorgt. Und wer dann
noch auf die Besetzungsliste sieht und die altvertrauten
Namen von Franz Tröster, Helmut Kassner, Hans Kaszner, Carsten Ebbinghaus, Andreas Schmidt, Oswald Windrich,
Jürgen Wirth und…und…. und liest, weiß warum die neue „Platte“ gut
geworden ist. Da fehlt doch noch einer, ein Wirbelwind, Energiebündel,
Trommelkünstler – eben Holger Müller.
Alles klar! CD „Die
Innsbrucker Böhmische“ Unter der Leitung des
Schlagzeugers Norbert Rabanser spielen sieben
Profi-Musiker aus Österreich und Deutschland hervorragende Blasmusik im
böhmischen und mährischen Stil. Für erstklassige Literatur bürgen die Autoren
Josef Konečny, Ernst Mosch,
Franz Gerstbrein, Berthold Schick, Heinz Hermannsdörfer, Jan Prehnal,
Zdeněk Gursky, Ivan Prešern,
Ladislav Kubeš, Karel Kohout und Norbert Rabanser.
Diese Literatur setzen die Trompeter Heinz Weichselberger,
Rupert Darnhofer, Markus Ettlinger, die Tenöre
Berthold Schick, Engelbert Wörndle, der Tubist Mathias Rauch und der Schlagzeuger Norbert Rabanser in feine Töne um. Spannend gespielt! da Blechhauf`n Das Burgenland,
beeinflusst von österreichischer, ungarischer, kroatischer, slowakischer und
tschechischer Lebensweise und auch Musik, bringt immer wieder
blasmusikalische Überraschungen hervor. Von dort stammen die jungen Burschen
des Blechhauf`ns. Und deren CD „vor Übermorgen“
gehört in das CD-Laufwerk jedes Blasmusikliebhabers. Gefühlvoll spielen sie
Josef Vyhnal, Albert Wieder, herzhafte Volksweisen
wie Hulzgstett`n, Meine Mutti hat gesagt, Bin`s a junger Witwer bis hin zum Besa
me mucho, zur Starparade
und dem Astronautenmarsch – eine breite und interessant aufbereitete Auswahl
an Blasmusikliteratur. Vor Humor und Temperamentsausbrüchen der
Ensemblemitglieder wird gewarnt! Peter Schad:
In alter Frische Meister des zarten Vortrags
sind Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Alle Register
zaubern einen Schmelz und eine besondere Ausprägung erfährt dieses Klangbild
durch den Einsatz der Flöte. Wer Peter Schad einmal auf der Bühne in seiner
unvergleichlichen Art erlebt hat versteht Sinn und Gefühl seiner
Kompositionen. Und daraus hat Peter Schad reichlich für seine neue CD
geschöpft. „In alter Frische“ ist nicht nur der Titel der neuesten,
gelungenen Einspielung der Oberschwaben sondern auch die herzerfrischende
Eingangs-Polka. Auch Michael Kuhn hat zwei schöne Titel beigetragen. Für`s Gemüt trägt gekonnt Conny Schuler bei: „Mein
kleiner Stern“, ein Walzerlied, ist der Conny wie auf den Leib geschrieben.
Zwei solistische Anspieltipps: „Der Trompetenkönig“ mit Tobias Zinser und Großvaters Uhr mit den beiden Solisten Ingrid
Baumann (Piccolo-Flöte) und Klaus Merk (Euphonium) - eine interessante
Bearbeitung. Guido Henn
sorgt für Gänsehautgefühl Einen erstklassigen
Klangkörper mit seinem Orchester hat Guido Henn geformt. Unter dem Titel
„Gänsehautgefühl“ enthält die neueste CD-Einspielung Kompositionen von Guido
Henn, Mark Sven-Heidt, Michael Kuhn, Karel Belohoubek, Roland Kreid, Antonin Kadlec, Thomas Greiner.
Besondere Anspieltipps sind die Larissa-Polka von Mark Sven-Heidt,
der Marsch „Vorwärts!“, die orientalisches Flair ansprechende Polka Oriental von Antonin Kadlec, die Herz-Ass, Polka von
Michael Kuhn, das Potpourri „Goldene Walzerträume“, „Zeitenwende“ von Michael
Kuhn. In Komposition (Guido Henn) und Interpretation (Guido Henn) ist die
Solopolka „Die Teufelsklarinette“ besonders hervorzuheben. Sehr gelungen! Michael
Klostermann: Ein Strauß voll Melodien Einen weiten musikalischen
K & K - Bogen schlagen Michael Klostermann und seine Musikanten auf ihrer
neuen CD „Ein Strauß voll Melodien“. Mit dem zündenden P.O.S.-Marsch
von Edward Maj beginnt das Klostermann-Konzert,
setzt sich über ein Hofkonzert mit Strauß, Paul Lemberg`s
„Drei weißen Birken“, dem berühmten und beliebten Castaldo-Marsch
von Rudolf Novaček, einem Operettenzauber mit Millöcker-Melodien und
vielen anderen Werken von Franz Watz, Michael
Klostermann und anderen Musikern der schreibenden Zunft fort; alles sorgsam
und ideenreich von Franz Watz arrangiert. Perfekt
und spannend gespielt, da bekommt auch Alt-bekanntes
wieder einen neuen Reiz. Das bereitet Hör-Spaß. Weiter so! Feuerwerk der
Blasmusik Ein Feuerwerk der
Blasmusik veranstalten Mathias Gronert und seine
Blaskapelle „Egerländer Gold“. Die Musiker
zelebrieren einen „mährischen Traum“, reißen die Zuhörer mit ihrem „Feuerwerk
der Blasmusik“ und der Solo-Polka „Haj, haj, haj“ mit. Gefühlvoll, wie dies der
Titel „Polka mit Herz“ schon andeutet, wird das gelungene Konzert der
Blaskapelle „Egerländer Gold“ beendet. Die jungen
Amateure um Mathias Gronert wissen zu gefallen. Jung und
spritzig mit Schabernack Es macht Spaß, Schabernack
auf ihrer ersten CD zu erleben. Es ist eine junge Formation professionell
spielender Musiker, die unter der Leitung von Elmar Walter musiziert. Die jungen
Burschen kommen vorwiegend aus dem Allgäu und dem oberbayerischen Raum (mit
fränkischem Beitrag aus Stegaurach). Und das, was
sie spielen, kann sich wirklich hören lassen: Lebensfreude von Jaroslav Škabrada,
Musikantenland von Antonin Žváček und viele
weitere bekannte böhmische Titel. Hörenswert! Die Wulkatal-Musikanten Seit 1998 sorgen die Wulkatalmusikanten, die sich aus mehreren Musikvereinen
des Nordburgenlandes formiert haben, für melodische Blasmusik, vor allen
Dingen im mährischen Stil. Nun haben die Musikanten ihre erste CD
eingespielt. Sauber gespielt, ohne Schnick und
Schnack präsentieren sich die böhmischen und mehrheitlich mährischen
Kompositionen. Empfehlenswert. Mistřiňanka:“… po 35 letech“ Im vergangenen Jahr
veröffentlichte die legendäre Blaskapelle Mistřiňanka
von Antonin Pavluš zu ihrem 35 jährigen Bestehen
eine wahrlich gelungene CD mit dem Titel „..po 35 letech“. Anspieltipps: „Traj, laj“ (polka-lidova),
„Bude večer“ (směs)
arrangiert von M.R. Prochazka (Mistřiňanka
versteht die stimmungsvollsten Potpourris auf der Bühne zu zelebrieren – neben der erstklassigen Leistung der
Musiker und Vocalisten ein Verdienst des Arrangeurs
Miloš Prochazka). Der
sehr gute Gesang von Marie Žáková, Miloslava Pašková, Václav Řihák und
Petr Hajny runden den perfekten Vortrag der Musiker
ab. Ausgezeichnet! Pro radost: Boršičanka Für gute Laune sorgt die
südmährische Blaskapelle Boršičanka unter der
Leitung des Komponisten, Musikers und Verlegers Antonin Koniček.
Kurzweil kommt bei der guten Titel-Zusammenstellung auf. Besonders
hervorzuheben sind die Tänze aus dem Banat mit dem hervorragenden Tubisten Saša Kunert. 10 Jahre
Gloria Herzlichen Glückwunsch an
Zdeněk Gursky und seine Blaskapelle Gloria zum
10jährigen Bestehen. Die Formation Gloria hat neben Jan Slabak`s
Moravanka und Antonin Pavluš`
Mistřiňanka die mährische Blasmusik weit
über die Grenzen ihrer Heimat populär gemacht, für ausverkaufte Hallen, Zelte
und Beifallsstürme bei den Zuhörern gesorgt. Neben den hervorragenden
Musikern des Ensembles, die ehemals mitgewirkt haben oder heute dabei sind,
haben mit Sicherheit die zahlreichen ausgezeichneten Kompositionen
Zdeněk Gursky`s zum großen Erfolg beigetragen.
Ein Höhepunkt der Kapellen-Historie war das Abschneiden bei der 1. Europäischen
Meisterschaft der böhmischen und mährischen Blasmusik in Maihingen
im Jahr 2000. Hier wurden die Musiker zu Europameistern der Profiklasse
gekürt und sie wussten neben Jury auch das anwesende Publikum zu überzeugen. Zum Jubiläum hat Gloria
eine Doppel-CD herausgebracht. Auf der CD 16 sind
Gesangstitel zu hören, so wie dies in ihrer tschechischen Heimat beliebt und
Tradition ist. Die CD 17 hingegen ist den Liebhabern gekonnt gespielter
solistischer Instrumentalmusik gewidmet. RBO Leipzig spielt
Schostakowitsch In einer ausgezeichneten
Aufnahme haben Jan Cober und das
Rundfunkblasorchester Leipzig die Sinfonie Nr. 9 op. 70 Es-Dur von Dmitri Schostakowitsch eingespielt. Vom gleichen Autor
stammt die Musik aus der Operette „Moskau – Tscherjomuschki“.
Zum Abschluss gelangt die Musik zu einem Volksfest aus der „Stechfliege“ op.
97 von Gerhard Baumann nach einem Filmmusik-Fragment von Schostakowitsch zur
Aufführung. Auch die beiden zuletzt genannten Werke sind ebenso ausgezeichnet
gelungen. Ein Lob gilt auch dem Tonstudio AMOS für die hervorragende
Aufnahme. Und weitere empfehlenswerte CD-Neuerscheinungen: „Auf festem
Grund“ Das Luftwaffenmusikkorps 1
aus München spielt unter der Leitung von Hans Orterer
Marsch-Raritäten. Die Garmischer spielen Armeemärsche Die Folge 2 der schönsten
Armeemärsche, gespielt vom Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen, Ltg.
Christoph Scheibling, ist erschienen. Herman Engelbertinck und seine Egerländer
Musikanten „Gerne denk ich an die schönen
Jahre“ ist der Titel der neuen CD des Niederländers Hermann Engelbertinck mit Egerländer
Blasmusik. Mit dabei: Holger Müller, Schlagzeug und Vlado
Kumpan, Trompete. Bei dem neuen Tonträger handelt es sich um eine
Konzertaufzeichnung. Perlen der Blasmusik Unter diesem Titel bieten
das Heeresmusikkorps 14 Neubrandenburg unter der Leitung von Karl Kriner Märsche und Polkas. Freude im
Herzen lautet der neue CD-Titel
von Adi Speiseder und seinen Straubinger Musikanten
mit Blasmusik aus Niederbayern. CD-Veröffentlichungen
des Freundeskreises Donauschwäbische Blasmusik Der Freundeskreis
Donauschwäbische Blasmusik hat im Frühjahr 2003 die erste Doppel-CD
mit dem Titel „Traditionelle Donauschwäbische Blasmusik“ herausgebracht.
Jetzt, im Frühjahr 2004, ist die Folge II erschienen. Auf beiden Doppel-CD sind 40 Titel zu hören, wobei diese bei Folge I
von 15 Kapellen und bei Folge II von 18 Kapellen dargeboten werden. Unter den
Kapellen sind: Robert Payer und seine Original Burgenlandkapelle, Helmut
Hummel und seine Neue Donauschwäbische Blasmusik, Horst Stromer und die
Original Banater Schwabenkapelle, Sepp Teller und die Original
Donauschwäbische Kapelle Edelweiß, Werner Salm und seine Original
Kaiserstühler Musikanten, die Enztäler Musikanten,
das Schwabensextett, Hans Eichinger und seine Original Donau-Franken, die
Ungarndeutsche Heimatblaskapelle Backnang, Mathias Loris
und seine Donauschwäbischen Musikanten (in kleiner und großer Besetzung),
Günther Friedmann und seine Original Banater Musikanten, die Original
Donauschwaben Musikanten, Johann Wetzler und seine
Weinbergmusikanten, die Schwabenblaskapelle Rastatt, die Original
Donauschwäbische Blaskapelle Reutlingen, Peter Schröppel
und seine Original Schwabenländer Musikanten sowie die Original Donauschwaben
unter der Leitung von Kornel Mayer und Josef
Schmalz. Dem Freundeskreis
Donauschwäbische Blasmusik ist für die mühevolle Arbeit, diese beiden
Doppel-Tonträger zu veröffentlichen, zu danken. Sorgen doch derartige
Sammlungen unter anderem, die Blasmusik aus dem früheren donauschwäbischen
Lebensraum vor dem Vergessen zu wahren und vielleicht wieder einem größeren
Kreis in der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die beiden Doppel-CD können zu 14,99 Euro (Folge I) sowie 15,80 Euro
(Folge II) bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben bezogen werden: http://www.banater-schwaben.de Landsmannschaft
der Banater Schwaben, Sendlinger Straße 46/I, 80331
München, Tel. 089/235573-0 oder Fax 089/235573-10. Egerländer Blasmusik Neusiedl am
See: „Moldauklänge“ Schöne alte „Hits“ der Mosch-Ära wie „Blaue Augen“, „Musikantenstolz“ und andere
gibt die Egerländer Blasmusik Neusiedl
am See in ihrer neuesten Produktion zum Besten. Die Titel sind unter der Leitung
von Freek Mestrini
aufgenommen und musikalisch ausgezeichnet interpretiert. Die flotten
Bergsteiger: „Ein Festival der Blasmusik“ Ein schönes Programm
absolvieren die flotten Bergsteiger auf ihrer neuen Einspielung „Ein Festival
der Blasmusik“. Vor allen Dingen das Solo von Michael Maier in seiner
Komposition „Unser Baritonkönig“ ist virtuos. Musikalisch sehr gut! Blechschaden,
Ltg. Bob Ross: „Kulturvollzugsanstalt“ Was hier an Bläsermusik
geboten wird ist erstklassig. Beachtenswert ist die Vielfalt, die in der
Titelauswahl liegt: Von „Walkabout“ und der „Moonlight Serenade“ spannt sich der Bogen über einen
Zwiefachen, „Nimrod“ von Edward Elgar, dem Marsch „Sempre Fidelis“, „Greensleeves“,
„Rockschaden“, dem Adagio von Albinoni Tomaso bis zur böhmischen Polka „Mit
Schwung und Harmonie“. Das Dudelsack-Solo „Highland
Cathedral“ und „Kalinka“
führen weiter in die musikalische weite Welt. Ein Spannungsbogen von Klassik
zu Rock und zur internationalen Folklore. Wie gesagt: erstklassig
interpretiert. Außerdem: Dem Aufnahmeleiter im Studio 2 des Bayerischen
Rundfunks ist eine hervorragende Einspielung gelungen. Ein Muss für Freunde der
Brass Music. Robert Payer
und seine Original Burgenland-Kapelle: „Lebensfreude mit schönen Melodien“ Um es gleich vorweg zu
nehmen: Die neueste Produktion von Robert Payer und seinen Musikern ist ein
Schmankerl für Freunde der volkstümlichen Blasmusik. Die ausdrucksvolle
Spielweise des Orchesters ist ein Genuss. Auch technisch sehr gut gemacht. Ob
instrumental oder vocal, das Robert-Payer-Klangbild
ist dabei in voller Kraft zu erleben. Diese CD gehört zu den besten
Einspielungen, die Robert Payer in seiner langen Musiker-Laufbahn produziert
hat. Einige Höhepunkte der CD
sind „Am Wetterkreuz“, die Polka „Holz und Blech“, die gemütliche
Walzer-Hommage an Robert Payer`s Heimatstadt („Bei
uns in Schwäbisch Gmünd“), die „Tuba-Capriolen“ mit
dem Solo von Alfred Sutter, die „Tenoristen -
Freuden“, die Polka „Aus alter Zeit“ und der „Otto-Tiefenbacher-Marsch“. Polizeimusikkorps Baden-Württemberg, Ltg. Toni Scholl: „Music is my world“ Ja, Musik ist die Welt des
Toni Scholl. Musik ist ganz offensichtlich auch die Welt des Orchesters.
Harmonisch und doch spannungsgeladen gehen die Musiker ihren Weg als Big Band
und als Unterhaltungsblasorchester durch die unterschiedlichen
Stilrichtungen. Toll gemacht schon der Anfang mit „Arrival“ von Abba. Dann
ein Bert-Kaempfert-Medly, der Bolero for Band „Hornblowers farewll“, die Hymne an die Freundschaft“ von Kurt Gäble, die Ouvertüre „Winterland“ von Kees Vlak, der Marsch „Melodie und Harmonie“ von Siegfried Rundel bis hin zu „The Floral Dance“ von Katie Moss
und „Marcia Augustana“ wiederum von Kurt Gäble, um nur einige Höhepunkte der Einspielung zu
nennen. Eine sehr gelungene
Titelauswahl und eine sehr gute Aufnahmetechnik sind weitere Pluspunkte
dieser Einspielung. Erschienen ist die CD im Musikverlag Rundel
und dort auch zu beziehen. Ein Muss für Freunde der
guten Unterhaltungsblasmusik. Neue Böhmische
Blasmusik: „Blasmusik-Vergnügen“ Ein wirkliches
Blasmusik-Vergnügen bereiten Roland Kohler und seine Musikanten der Neuen
Böhmischen Blasmusik. So ideenreich bearbeitet und herzerfrischend, schwungvoll und
erstklassig interpretiert wird Blasmusik nicht oft auf Tonträgern dargeboten.
Herzlichen Glückwunsch, Roland Kohler! CM St.
Gabriela & DH Kumpanovi muzikanti:
„Hody na Slovacku“ Das kommt nicht jeden Tag
vor: Da hört man einige Takte Musik auf einem neuen Tonträger und ist gleich
begeistert, regelrecht elektrisiert, wartet gespannt auf das Folgende und
bleibt bis zum letzten Ton im „Musikhimmel“. Oder anders gesagt: „Hody na Slovacku“ ist eine der
schönsten Einspielungen, die ich in den vergangenen Jahren hören konnte. Äußerst einfühlsam
musizieren das Cimbal-Ensemble „Cimbalova
muzika“ von Stanislava
Gabriela und die Dechova hudba
Kumpanovi muzikanti (Vlado Kumpan mit seinen Musikanten), dem Europameister
der böhmisch-mährischen Blasmusik 2003. Hinzu kommt der vorzügliche Gesang
der Sourozenci Batkovi. Die Aufnahmen realisierte
der Tschechische Rundfunk in Brünn. Es sind
vorzügliche Aufnahmen und sie beweisen wiederum, dass der Rundfunk in Brünn zu den Spitzeneinrichtungen der tschechischen
Musik-Aufnahmetechnik gehört. Unbedingt hören! Die CD
ist für das Publikum in Tschechien produziert und kann direkt bei Vlado Kumpan bezogen werden: @mail: vlado.kumpan@seznam.cz
. Blaskapelle
Gloria: „Reise nach Mähren (Cesta na moravu)“ Eine musikalische Reise
nach Mähren führt unweigerlich zu Zdenek Gursky und
seiner Blaskapelle Gloria. Bis auf einen Titel
handelt es sich bei der neuen CD um eine rein orchestrale Einspielung. Es
sind wieder musikalische Leckerbissen von Zdenek Gursky
(Komposition) zu hören. Hervorragend die Solo-Stücke von Vojtech
Novotny („Svaty Trumpetista“), die Bravour-Polka
„Cesta na moravu“ von
Klaus Rustler und Zdenenk
Gursky, ausgezeichnet gespielt von Martin Henek. Und immer
ein Traum der Klarinettenkunst: Jiři Sedlaček
und Libor Novotny.
Das ganze Ensemble musiziert virtuos, wie man das vom Europameister der
böhmisch-mährischen Blasmusik 2000 kennt. Karl Hanspeter
und seine Original Südtirol Musikanten: „Zauber der Dolomiten“ Nicht nur dem Zauber der
Dolomiten kann man erliegen sondern auch der Tonkunst des Karl Hanspeter und
der Original Südtirol Musikanten. Mit dem Gastsolist und
Spiritus Rector, dem geistigen Vater des Projekts, Hans-Rainer Schmidt,
zaubern die Musiker hervorragend gemachte Blasmusik im Egerländer
Klangbild. Eine gelungene Einspielung! Peter Schröppel und seine Original Schwabenländer Musikanten:
„Herzenslaune“ Viel Blasmusikfreude
zeigen Peter Schröppel und seine Original
Schwabenländer Musikanten. Vlado Kumpan: „Zauberlippen“ Zu hören sind vorzügliche
Solis von Vlado Kumpan. Bořsičanka Antonina Konička:
„Kdyz ta Borsicanka hra“ Sehr professionell
interpretierte Titel von Vladimir Pfeffer, Antonin Konicek,
Pavel Skopal und anderen Komponisten der mährischen
Blasmusikkunst bieten die Musiker und Vocalisten
der Blaskapelle Borsicanka von Antonin Konicek in ihrer dritten CD an. Das erstklassige Tubaspiel von Sasa Kunert
begeistert. Weitere Merkmale: guter Gesang und eine mitreisende Spielweise
des gesamten Ensembles. Aufgenommen wurden die
Titel im Brünner Studio des Tschechischen
Rundfunks, was aufnahmetechnisch für sich (positiv!) spricht. Blaskapelle Bořsičanka & Blaskapelle Klarus: „Auf geht`s“ „Eine Böhmisch-Mährische
Liebe“ erwartet den Hörer/die Hörerin mit dieser Einspielung. Mit dem Ländler „Eine
Böhmische Liebe“ von Josef Poncar führt der
musikalische Reigen zu „Uns`rer Polka“ von Dalibor Barta und weiter zur
Polka „Für Susanne“. Dazwischen finden sich eine Romanze für Flügelhorn von
Michael Kuhn („Mein verträumtes Flügelhorn“) und ein Walzerflirt von Klaus Rustler. Diesen ersten Teil der CD bestreitet die
Blaskapelle „Klarus“ souverän unter der Leitung von
Klaus Rustler. Im zweiten Teil sind dann
die Profis der Blaskapelle Boršičanka unter
der Leitung von von Antonin Koniček
zu hören. Hervorragend die „Sepp-Polka“ von Zdeněk Gursky,
die Polka „Ein mährischer Traum“ von Vaclav Popelak
und „Katerinas Ländler“ von Karel Drechsler. Střibrňanka, Ltg. Vojtěch Horky: „Vzpominky“ Zu hören sind neue Titel
der Spitzenblaskapelle Střibrňanka aus
der mährischen Slowakei. Begleitet werden die Instrumentalisten von den
ausgezeichneten Vocalisten der Familie Horky. Frieniesberger Blasmusikanten: “Klingendes Böhmen” Original Hoch-
und Deutschmeister: „Musiktradition aus Alt-Österreich“ Die Leitung der Original
Hoch- und Deutschmeister hat seit 1999 Kapellmeister Reinhold Nowotny inne.
Mit dieser neuen Aufnahme gewinnt man den Eindruck, dass es nicht nur mit den
musikalischen Aktivitäten des Orchesters sondern auch mit dessen
Interpretationsqualität aufwärts geht. Eine Bereicherung bietet
auch der Gesang von Brigitta Ira-Telberg. Standards wie der
„Vergnügungszug“ von Johann Strauß, „Jung samma,
fesch samma“ von Robert Stolz oder der
83er-Regimentsmarsch beinhalten das Programm. Am Rande: Auch das Wiener
Klarinettenorchester und der MV „Alpenklang“ stehen unter der Leitung von
Reinhold Nowotny. Heeresmusikkorps
12 Veitshöchheim: „Gruss aus Franken“ Hervorragende Interpretationen
des „fränkischen Militär-Blasorchesters“. Auch diese sehr hörenswerten CDs
sollten in Ihrer Blasmusiksammlung nicht fehlen: Original
Kapelle Egerland, Ltg. Jörg Senger: „Frischer
Wind“ Einen „Frischen Wind“
bereitet die Original Kapelle Egerland
unter ihrem Leiter Jörg Senger mit ihrer neuesten
Produktion. Guido Henn und
seine Goldene Blasmusik: „Ich bin
verrückt nach guter Blasmusik“ Ein musikalisches
Glanzstück des Orchesterleiters Guido
Henn. Kurt Pascher und seine Böhmerwälder Musikanten:
„Musikantenstammtisch“ Ein Blasorchester mit seit
Jahren anhaltender Qualitätssteigerung! Rundfunk-Blasorchester
Leipzig: „Das gibt`s nur einmal“ Ein Blasorchester der
Edelklasse! Polizeimusikkorps
Baden-Württemberg, Ltg. Toni Scholl: „Im Wandel der Zeit“ Ob als Gastdirigent mit
dem Rundfunkblasorchester Leipzig oder zusammen mit Ernst Hutter
und den Egerländer Musikanten oder im Hauptberuf
bei der Polizei: Toni Scholl
wächst im Können und in der Vielseitigkeit. Ausgezeichnet! Vlado Kumpan und seine Musikanten: „Für Kameraden“ Blasmusik in höchster
Präzision! Blaskapelle
Gloria, Ltg. Zdenek Gursky: „Bärenstark“ Eine sehr schöne und sehr gut gespielte Titelauswahl
von Abba bis zum Bass-Solo „Rumänischer Tanz“. Klaus Rappl und seine Vöcklamusikanten:
„Freude mit Musik“ Eine der besten Blasmusikformationen im
deutschsprachigen Raum. Klaus Rappl ist ein sympathischer und sehr kompetenter
Vertreter sowohl der traditionellen als auch der swingenden Blasmusik. Eugen Bentele und seine Blaskapelle Allgäu: „Spezialitäten“ Holla, das ist Musik vom
Feinsten! Peter Schad
und seine Oberschäbischen Dorfmusikanten:
„Rosenduft“ Es hieße Eulen nach Athen
zu tragen: Der Name bürgt für Qualität: PETER
SCHAD und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Blech
& Brass Banda:
„Mährische Freunde“ Eine großartige
Einspielung des Europameisters 2002 der Böhmisch-mährischen Blasmusik. Die Fidelen
Inntaler: „Ein Dankeschön an unsere Freunde 1930
- 2002“ Ein seit mehr als 70
Jahren bestehendes Volks- und Blasmusikensemble, das im vergangenen Jahr
seine hervorragende Arbeit leider eingestellt hat. Michael
Klostermann und seine Musikanten „Verliebt in
die Blasmusik“ Diese CD enthält eine sehr
schöne Polka von Freek Mestrini,
die „Bergmanns Polka“. Ferner sind von Franz Watz Bravour-Polkas zu hören:
„Horch, was kommt von draußen rein“ sowie die „Böhmische(n) Klarinetten“, ein
Leckerbissen für Klarinettenfreunde und Klarinettisten. Blaskapelle Tschecharanka: „Top secret!“ Soviel Spannung vom ersten
bis zum letzten Takt! Soviel Spiellust! Es ist eine wahre Freude, diese CD
der jungen Musiker aus dem Burgenland zu hören. Das hat Biss! Bravo! Wilfried Rösch
und seine Böhmischen Freunde: „Comeback“ Alles Gute zum Comeback! Blasorchester
Heribert Raich: „Solistenkonzert“ Der blasmusikalische
Tausendsassa Heribert Raich präsentiert hier gekonnt ausgezeichnete
Konzerte für Horn, Posaune, B-Klarinette, Flöte und Tuba sowie Orchester von
Adam Hudec, Vilem Blodek und
Karl Safaric und Gioacchino Rossini. Ein
musikalischer Leckerbissen wird geboten. Blasorchester
Wolfgang Grünbauer: „Die Welt der Blasmusik“ Lebendiger und besser kann
Blasmusik fast nicht mehr gespielt werden! Bravo Wolfgang Grünbauer! „Die Regimentskinder“ Ein festliches
k.u.k. Marschkonzert der Militärmusik Salzburg Eine sehr schöne Sammlung
alter Märsche aus der k.u.k.-Zeit, erschienen im
Musikverlag Rundel. Blaskapelle Nemezka: „10 Jahre“ Hörenswert! Túfaranka z Šakvic: „Konzert“ Der südmährischen
Blaskapelle Tufaranka
ist mit der neuen CD „Konzert“ ein
Schmankerl gelungen. Hellhörig macht der
lebendige, hervorragend abgestimmte Gesang des Vocal-Quartetts,
das zarte, filigrane Flügelhorn-Spiel des künstlerischen Leiters der Gruppe –
Bohumir Kamenik – , das einfühlsame Spiel von Tenorhorn und Bariton und virtuos-zaubernde Klarinetten. Darüber hinaus tragen zum
Gelingen bei das gekonnt auftretende Flügelhornregister, der präzise Rhythmus
des Schlagwerks und die stark aufspielende Begleitung. Das weiche Klangbild,
das an frühere Produktionen der Tufaranka anknüpft, lassen diese Produktion zu einem neuen
Höhepunkt in der Arbeit des Ensembles werden. Dem Tenoristen und Leiter Jan Bilek
und seinen Musikern ist die Auswahl der Kompositionen sehr geglückt. Mit diesen Titeln und
deren akustische Umsetzung zeigen die Frauen und Männer des Ensembles ihre
Verbundenheit zu ihrer traditionellen Volkskultur. Ein musikalisches
Vergnügen erwartet nicht nur die Freunde der Tufaranka und der mährischen Traditionsmusik sondern alle Freunde sehr gut
gespielter Blasmusik. Anspieltipps: die Instrumentalpolka „Krojovana“ von Jaroslav Kohoutek, das Lied „Ej budo Kamenna“,
von Miroslav Irsa, die Polka “V Tej starej forote”
von Jozulka Uher, die Instrumentalpolka „Dukovanska“ von Jan Slabak, das Lied „Zarehtali Kone“, der Cardas „Kedz som bol
v sarisu“, die Polka “Trhala sem zrana
jatelinku von Jan Slabak, der Slow
„Vola trubky hlas“ von Bohuslav Sedlacek. Melodie ohne Worte
Unter diesem Titel veröffentlichte
der Flügelhornist Bohumir Kamenik
Ende März 2001 eine neue CD. Harmonienreiche
Kompositionen von Bohumir Kamenik
(„Lisenske Variace“, „Z Kopecka“,) wechseln mit Weltliteratur („Don`t Cry For Me Argentina“, „Blue Berry
Hill“ „Hoffmanns Erzählungen“). ab. Virtuose Technik, ein lupenreiner Ansatz,
zarter Schmelz, der viel Gefühl offenbart, ist zu erleben: exzellente
Flügelhornkunst, dargeboten von einem Könner, der auf alle Fälle in Europas
Spitzenklasse der Blechblaskunst einzureihen ist. Bohumir
Kamenik wird von seiner Kapelle, den Kamenikovi muzikanti,
einer Studio-Formation, begleitet. Den Hörer erwartet mit
dieser Compact Disc ein Hochgenuß. Die
Einspielungen fanden im Studio Brno des
Tschechischen Rundfunks statt; wo derzeit die besten Tonaufnahmen der
tschechischen Blasmusik entstehen. Nähere Informationen zum
Tonträger: Jürgen Enser, Dinkelsbühl
blasmusikbuero@blasmusikbuero.de Sextett Šestka Josef Konečny Wer tschechische Blasmusik
kennt, dem ist der Name des Komponisten Josef
Konečny wahrlich ein Begriff – ein Begriff
für ausgezeichnete Blasmusikliteratur. Klein aber fein ist das
Ensemble von Josef Konečny,
das Sextett Šestka
– im deutschsprachigen Raum auch als Josefkapelle
bekannt. Nun hat diese kleine Formation mit ihrem Spiritus Rector einen neuen
Tonträger aufgenommen. Zum Inhalt der 17 Titel
sei mit Josef Konečny
gesagt: „In dieser CD unserer kleinen Blaskapelle „Sextet“
oder auch „Josefkapelle“ bringen wir unseren Freunden wieder ältere
Kompositionen von bekannten und unbekannten Komponisten, zwei Bravourstücke
für Solotrompete, wie immer begleitet mit dem Wunsch, dass sie alle Freude
bereiten mögen.“ – Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dem Wunsch auf ein
besonderes Hörvergnügen. Insgesamt eine feine
Titelauswahl und eine ausgezeichnete, schnörkellose Vortragsweise führen den
Hörer zur Ursprünglichkeit dieser Musik aus Mähren. Diesen gelungenen
Tonträger gibt es bei Josef Konečny, Hodonin, Tel./FAX 00420/518 346 232 Guido Henn und
seine Goldene Blasmusik „Böhmische
Musikantengrüße“ Die neueste CD von Guido Henn und seiner Goldenen Blasmusik
enthält Kompositionen von Guido Henn,
Mark Sven Heidt, Michael Kuhn und Antonin Kadlec. Die CD findet bestimmt
Freunde guter Blasmusik, ist sie doch hervorragend eingespielt, sowohl in
technischer als auch in musikalischer Hinsicht. Die Dynamik und die präzise
Spielweise bestechen! Hervorzuheben ist auch der Gesang von Tamara Bloch. Mit einem Schmankerl endet
der neue Tonträger: „Der Klarinetten(böhmer)wald“, einem Klarinettensolo für A, B, Es, Alt und
Bassklarinette und einem hervorragenden Interpreten: Guido Henn. Die kleine
Blechmusik im Konzert und auf Tonträger Dass man in der nördlichen
Oberpfalz erstklassig zu musizieren versteht, beweisen 6 junge Leute, die die
kleine Blechmusik auf die Beine gestellt haben. Initiator ist der Tubist Thomas Mort, dem zur Seite die Trompeter Roland Beer, Frank Feistel
und Stefan Rother (Bass-Trompete,
ein heute nicht mehr so häufig zu hörendes Instrument) stehen. Halt, da fehlt
noch was, das Bariton, das bisher Werner Schreml
so bravourös gespielt hat und der in Blasmusikkreisen als Musikverleger,
Komponist und blasmusikalischer Tausendsassa bekannte Klaus Rustler. Ich durfte das Sextett
zuletzt beim diesjährigen Weidener Blasmusikabend
erleben und war über die ausgezeichnete musikalische Entwicklung des
Ensembles überrascht. Im Frühjahr ist die 2. CD
der kleinen Blechmusik erschienen. „af`m letzd`n Drucka“ heißt der
Tonträger und gibt einen guten Eindruck vom musikalischen Wirken dieser
Könner. „Mein Tenorhorn“ und die „Kätzchenpolka“ von Klaus Rustler und Werke von Josef Thums sind zu hören wie auch
Nummern von Zdeněk Gursky, František
Kotasek, Antonin Žvaček
und anderen bekannten mährischen und böhmischen Komponisten. Berthold
Schick: „Trombonikus“ Mit einer großartigen
Solistenparade wartet Berthold Schick
auf. Unter dem Titel „Trombonikus“ spielt er – begleitet von Eugen Bentele
und seiner Blaskapelle Allgäu – virtuos auf Bariton, Basstrompete,
Posaune, Tenorhorn und Alphorn. Fast alle Arrangements stammen von Rolf Schneebiegl;
großartig bearbeitet! Berthold Schick ist Absolvent des Münchner Richard-Strauss-Konservatoriums und der
Hochschule für Musik in Stuttgart. Er wirkte schon bei Ernst Mosch mit und ist auch im jetzigen Orchester, den Egerländer Musikanten von Ernst Hutter & Toni Scholl, als überzeugender
Posaunist dabei. Diese CD begeistert in
jeglicher Hinsicht: Titelauswahl, hervorragende Bearbeitung, virtuoser
Vortrag des Solisten und gekonnte Ausführung des Orchesters. Da braucht es
nicht mehr Worte: das muss man hören! Ein Highlight der Blasmusik! Bezug: Novas-Musikverlag, Untere Gewendhalde
37, 88430 Rot a.d.Rot, Tel. 08395/93093, http://www.berthold-schick.de Egerländer Blasmusik Neusiedl am
See: „In der Gartenlaube“ Im Jahre 1994 wurde das
internationale Projektorchester „Egerländer Blasmusik Neusiedl
am See“ ins Leben gerufen. Gleichgesinnte Musiker aus Österreich,
Deutschland, Slowakei und Südtirol kommen seitdem in Neusiedl
am See (Burgenland) und in Kollmann (Südtirol) zusammen, um gemeinsam die
Faszination dieser Musikrichtung zu erleben und das Publikum mit
ansprechender Musik zu verwöhnen. Bei den mitwirkenden
Musikern handelt es sich um Absolventen verschiedener Musikhochschulen,
aktive Militärmusiker, geprüfte Kapellmeister bzw. Absolventen verschiedener
Konservatorien, womit erst das gewünschte, musikalisch anspruchsvolle Niveau
erreicht werden kann. Für die Initiatoren Rainer Stiassny
und Thomas Stiassny sowie für die alljährlich
teilnehmenden Musiker ist purer Idealismus der Grund, dieses Projekt zu
organisieren bzw. daran teilzunehmen. Die vorliegende
Einspielung enthält 22 Titel, vorwiegend aus der Feder böhmischer Komponisten
wie Josef Hotovy, Jaroslav
Marek, Karel Vacek, Jaromir Petrzilka,
Bedrich Ondracek, Ernst Mosch und Franz Bummerl – um nur einige zu nennen. Das Orchester
interpretiert die Stücke in einer beeindruckenden Frische, mit viel
Einfühlungsvermögen in die Spielweise der „Egerländer
Blasmusik“, so dass man sich beim Anhören schnell in die sechziger und
siebziger Jahre versetzt fühlt, als diese Titel von Ernst Mosch
zu hören waren. Da wird nicht „nachgespielt“ oder „kopiert“ – die Egerländer Blasmusik Neusiedl
am See hat ihren eigenen Stil, ihre eigene Interpretationsweise gefunden!
Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Aufnahmen hat der Dirigent
geleistet – Freek Mestrini,
ein Könner auf der Trompete und dem Flügelhorn (über 20 Jahre lang 1.
Flügelhornist bei Ernst Mosch), bekannter Komponist
und Bearbeiter, Dozent und Dirigent – einer der Großen der böhmischen
Blasmusik. Diese CD sollte in einer
gut sortierten Blasmusik-Plattensammlung nicht fehlen. Weitere Aufnahmen aus den
Jahren 2000 und 2001: Egerländer Blasmusik Neusiedl am
See: „Musik mit Herz“ Egerländer Blasmusik Neusiedl am
See: „Musik ohne Grenzen“ Bezug: Egerländer Blasmusik Neusiedl am
See http://www.egerlaender-blasmusik.de.vu CD
„Schmeicheleien“ – Blaskapelle Gloria & Verlagsorchester Klarus
Schmeicheleien
musikalischer Art finden sich auf einer brandneuen CD von Zdenek Gursky`s berühmter Blaskapelle Gloria und von Klaus Rustler,
einem in Blasmusikkreisen bekannten musikalischen Urgestein aus dem Egerländer Marktflecken Neualbenreuth (Landkreis
Tirschenreuth). Meisterhaft und sehr
harmonisch bestreitet die Blaskapelle Gloria die Titel 1 bis 8, die allen
Blasmusikliebhabern einen Hörgenuss garantiert. Zu hören sind Kompositionen tschechischer
Autoren sowie zwei Titel, die aus der Feder
von Klaus Rustler stammen, der
„Kätzchenpolka“ und dem Solostück für Tenor und Bariton „Mein Tenorhorn“.
Klaus Rustler wirkt hier als Gastsolist mit. Die Titel 9 bis 18 stammen vorwiegend von tschechischen
Autoren. Enthalten ist auch Klaus Rustler`s Erfolg
„Schmeicheleien“, die der Produktion den Titel gegeben hat. Diesen zweiten
Teil des Tonträgers führt die Blaskapelle Klarus
aus, das Verlagsorchester von und unter der Leitung von Klaus Rustler. Die Formation besteht
ausschließlich aus tschechischen Musikern und entsprechend dieser Herkunft
ist die Interpretationsweise auch im nordwestlichen Teil unserer
böhmisch-tschechischen Nachbarschaft angesiedelt. Die Produktion ist für
Blasmusikliebhaber und auch für Sammler dieses Genres ein Muß. Bestellungen und
Informationen: Klarus-Verlag Klaus Rustler: http://www.klarus.de CD von Tschecharanka und Lublaska
Auch in
der östlichen Steiermark und in der Schweiz wird gute Blasmusik gespielt.
Davon können Sie sich überzeugen: Die Blaskapelle Tschecharanka
(Oststeiermark) besteht aus jungen Musikern, die unter dem Titel „Diagnose:
Durchbruch“ sehr überzeugend 13 Kompositionen mährischer und böhmischer
Komponisten eingespielt hat. „Links herum“ nennt die
Schweizer Blaskapelle Lublaska ihren Tonträger. Auch hier handelt es sich um junge musikalische
Talente, die 14 Titel aus dem Genre „böhmisch-mährische Blasmusik“
interpretieren. Eine größere Anzahl der interessanten Kompositionen stammt
von Benno Peter. Beide
Tonträger lohnen den Erwerb. Information und Bestellmöglichkeit: Blaskapelle Tschecharanka:
http://www.klarus.de Blaskapelle Lublaska: http://www.lublaska.ch/index.html Blaskapelle Horaffia: Neu ins
Blasmusik-Geschehen ist die Blaskapelle Horaffia
unter der Leitung von Volkmar Hofmann gekommen. Die Kapellen-Mitglieder
jedoch sind „alte Hasen“ in diesem Metier: Klarinettenlehrer, einst Tenor bei
Ernst Mosch, Trompetenlehrer, derzeitige oder
ehemalige Mitarbeit bei Michael Klostermann, Fred Prokosch
und – und – und ist dem Waschzettel zu entnehmen. Die Besetzung der
Blaskapelle Horaffia besteht aus Es- und B-Klarinette, 1. und 2. Flügelhorn,
Trompete, Tenorhorn und Bariton, 1.
und 2. Posaune, Tuba und Schlagzeug. Der
Kapelle gehören 12 Musiker an. Der Kapellmeister Volkmar
Hofmann wohnt in Crailsheim. Kontakt: Volkmar Hofmann, Tel. 07951/23327 oder
Steffen Hofmann, Tel. 0172/9014181, e-mail: steffenhofmann82@aol.com Blasmusik im
Internet: Tschechische Blasmusik im Internet Georg Ried, traditionelle
und konzertante Blasmusik, Bayerischer Rundfunk, Südwestrundfunk, Hessischer
und Saarländischer Rundfunk, die Landesstudios des ORF (Österrreichischer
Rundfunk), DSR-Musigwälle, Radio Eviva und viele private Rundfunkprogramme sind Namen,
Begriffe, Programme und Sendernamen im Zusammenhang mit Blasmusik. Haben Sie schon mal Musik
vom Nachbarn im Radio gehört. Wer Glück hat und im grenznahen Raum wohnt kann
den Tschechischen Rundfunk in guter Tonqualität über die UKW-Sender empfangen.
Wer weiter weg wohnt ist auch nicht ganz ausgeschlossen: CRo
2 mit den Regionalprogrammen aus Budweis und Pilsen
senden dechovka
nicht nur über UKW-Frequenzen sondern auch im Internet. Eingangsseite: Česky rozhlas – Tschechischer
Rundfunk Hörfunk-Programmübertragungen
im Internet: http://www.rozhlas.cz/portal/vysilani Publikationen: Arbeit über Hubert Wolf erschienen Wer sich mit Blasmusik
befasst stößt unweigerlich auf den Namen Hubert
Wolf. 1934 in Labant nahe Tachau/Egerland geboren und dort aufgewachsen gründete er
bereits als 19-jähriger eine Tanzkapelle. In Kassel besuchte Wolf das
Konservatorium und studierte Trompete, Geige und Komposition. Nebenbei hatte
er noch Privatunterricht im Fach Zither. In den 50er und 60er-Jahren war er
beim Hessischen Rundfunk als Musiker tätig. 1965 veröffentlichte er
die erste Blasmusik-LP „Böhmische Blasmusik“. Bis
zu seinem Tod im Jahr 1981 war Hubert Wolf sehr erfolgreich mit seinen
Original Böhmerländern, einem Blasorchester der
Extraklasse. Wer mehr über diesen
großartigen Musiker erfahren möchte kann auf eine interessante Zulassungarbeit im Fach Musikwissenschaft zurückgreifen.
Michael Seufert hat diese Arbeit zur Diplom-Vorprüfung an der Robert-Schumann-Hochschule
Düsseldorf im Jahr 1999 verfaßt. Die Arbeit befasst sich
mit dem Leben und dem musikalischen Wirken Hubert Wolfs sowie den Konzerten
und Tonträgereinspielungen der Original
Böhmerländer. Ein sehr umfangreiches
Tonträgerverzeichnis schließt die gut geschriebene und gestaltete Arbeit von Michael Seufert ab. Diese
Veröffentlichung ist für jede Fachbibliothek Blasmusik-Interessierter zu
empfehlen. Bezug: Michael Seufert, Richard-Strauß-Str. 9, D
- 97508 Dürrfeld, Tel. 09729/1201 Von den Buben Bauckenschlagern 1552 zur Dinkelsbühler Knabenkapelle 2002 Hierüber verfasste Adolf Lober
aus Dinkelsbühl-Neustädtlein eine Chronik unter
der Bezeichnung „Von den Buben Bauckenschlagern
1552 zur Knabenkapelle 2002“. Es handelt sich um eine
sorgfältig und liebevoll mit vielen Dokumenten und Fotos bereicherte Arbeit. Der Text ist gut
lesbar, sehr informativ, eine sehr gelungene Dokumentation. Das 120 Seiten
umfassende Buch bietet dabei nicht nur Erinnerungen für „ehemalige Knabenkapeller“ oder Dinkelsbühler
sondern auch bereichernde Fakten für
alle an der historischen Entwicklung der Blasmusik Interessierte. Herrn Lober gebührt dafür großer Dank! Zu beziehen ist die
Chronik beim Verkehrsamt der Stadt Dinkelsbühl: Touristik Service Dinkelsbühl - TSD Freundeskreis Donauschwäbische
Blasmusik Donauschwäbische Blasmusik Leider ist es um die
donauschwäbische Blasmusik seit Jahren sehr ruhig geworden. Um so verdienstvoller muss hierzu die Arbeit des Freundeskreises Donauschwäbische
Blasmusik gewürdigt werden. Motor des Arbeitskreises sind Robert Rohr, München und Stephan-H. Pollmann, Clausthal-Zellerfeld. So gibt der Arbeitskreis
bereits im vierten Jahrgang ein Nachrichtenblatt mit dem Titel
„Donauschwäbische Blasmusikinfos“ heraus, das eine Fundgrube für dieses Musiksegment
ist. Doch nicht nur Lesbares
vermittelt der Arbeitskreis, auch Hörbares ist inzwischen erschienen: „Traditionelle
donauschwäbische Blasmusik“ nennen sich zwei Doppel-CD,
die seit 2003 und 2004 über die Firma Tyrolis
vertrieben werden. Auf der ersten Doppel-CD spielen 15 donauschwäbische Kapellen (Robert
Payer, Helmut Hummel, Mathias Loris, Sepp Teller,
Günther Friedmann, Peter Schröppel u.a.) 40 traditionelle Weisen aus Regionen, die früher
dem ungarischen K.u.K.-Teil angehörten. Dieses Album
sollte in keiner Blasmusiksammlung fehlen. Der Verkaufspreis liegt bei 14,99
€ plus Versandkosten. Das Album ist bei der Landsmannschaft der Banater
Schwaben erhältlich. Der Freundeskreis hat, um
die donauschwäbische Blasmusik auch späteren Generationen zugänglich zu
machen, im Kultur- und Dokumentationszentrum der Banater Schwaben, das im
Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm untergebracht ist, ein Noten- und
Tonträgerarchiv geschaffen. Informationen über das
Wirken des Freundeskreises
Donauschwäbische Blasmusik sowie über die beiden Doppel-Alben erhalten
Sie im Internet unter der Adresse http://www.banater-schwaben.de Wer sich mit Herrn Pollmann in Verbindung setzen möchte:
Tel./Fax 05323/83489. Komponisten: Hinweis Sämtliche
Angaben auf allen Webseiten (Internet-Seiten) werden ohne Gewähr geleistet! |
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aktualisiert
am: 02. 04. 2010 |